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Essen / Brot selber backen

Mittwoch, 12. August 2015

Dass ich eine riesen Brot-Fanatikerin bin, dürfte für manche keine Neuigkeit sein, zumal ich an dieser Stelle schon ausführlich darüber zu berichten wusste. Es war also nur ein Frage der Zeit, wann ich damit anfangen würde, mir mein Brot selbst zu backen. Und dieser Moment war genau gestern. Vorweg möchte ich erwähnen, dass das folgende Rezept bei weitem nicht perfekt ist und an der einen oder anderen Stelle noch ausgefeilt bzw. variiert werden kann. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, was man dem Umstand entnehmen kann, dass der eine Laib schon bis zur Hälfte verputzt ist. LECKER!

Zutaten:
  • 380 g Weizenvollkornmehl
  • 380 g Dinkelvollkornmehl
  • 250 g Sonnenblumenkerne
  • 150 g Leinsamen
  • 120 g Haferflocken
  • 150 g Nüsse deiner Wahl (ich habe Walnüsse verwendet)
  • 500 ml Kefir
  • ca. 250 ml lauwarmes Wasser
  • 14 g Trockenhefe
  • 2 TL Salz


Zunächst den Ofen auf ca. 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Dann alle trockenen Zutaten, bis auf die Nüsse, miteinander vermengen. Mit den Knethaken des Handrührgeräts den Kefir und etwas Wasser einarbeiten. Die Menge des Wasser hängt von der Beschaffenheit des Teigs ab. Also lieber nach und nach die Flüssigkeit hinzufügen, so dass die ganze Angelegenheit nicht zu feucht wird. Im Anschluss den Teig ordentlich mit den Händen durchwalgen und die Nüsse hinzugeben. Den Teig abgedeckt gut 30 Minuten ruhen lassen.



Die Menge reicht für zwei Laibe. Da ich nur eine Kastenform habe, wurde in mehreren Etappen gebacken. Die Backform mit etwas Öl einfetten und die eine Hälfte hinein drücken. Für ca. 30 Minuten ab in den Ofen. Dann die Form aus dem Ofen nehmen und das Brot stürzen. Ohne Form für weitere 25 Minuten backen. So wird es rund herum schön braun. Das ganze Prozedere mit der zweiten Häfte des Teiges wiederholen. Et voilà.


P.S. Wie bereits erwähnt, es gibt zahlreiche Variationsmöglichkeiten. Der eine mag mehr Nüsse oder gar keine, der andere hat noch gern ein paar Kürbiskerne mit dabei. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch ich werde weiter herum experimentieren. Vielleicht verwende ich beim nächsten Mal etwas Trockenobst? Wer weiß. Aber es wird in jedem Fall ein nächstes Mal geben! BON APPÉTIT!

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